Schon vor ein paar Wochen, als die März-Zahlen des Statistischen Bundesamts für die Küchenmöbelindustrie ein Plus von 9,5 Prozent auswiesen, fiel es schwer, diesen Anstieg plausibel zu erklären. Wir Outsider haben verwundert drauf geschaut und versucht, die Differenz zur Marktlage mit den starken Preiserhöhungen im Vorjahresvergleich und eventuell noch vorhandenen Auftragspolstern zu begründen. Auch beim Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie VdDK in Herford hat man damals schon die Stirn gerunzelt und ist dann in die Nachforschung eingestiegen, als im April eine Steigerung von 25 Prozent gemeldet wurde. Denn die passt nun überhaupt nicht mehr zu den Stimmen im Markt, und auch nicht zur verbandsinternen Auftragseingangsstatistik.