„Schlechtes Licht macht unglücklich." Von Ingo Maurer ist viel mehr überliefert, als dieser pointierte Satz. Im Oktober 2019 ist der Münchner Lichtdesigner mit 87 Jahren gestorben. Geblieben ist ein reichhaltiges Werk aus Installationen, Lichtkunst und ikonischen Leuchten, das bis heute von der Ingo Maurer GmbH in der Kaiserstraße 47 (früher fast in der Nachbarschaft des INSIDE Verlags) vertrieben wird.
Die Gestaltung von Lampen und Lichtsystemen, Ausstellungen und Messeständen ist bis heute das Geschäft der Ingo Maurer GmbH, die von Claude Maurer und Sarah Utermöhlen geführt wird. Nun haben die beiden Töchter von Ingo Maurer zusammen entschieden, die italienische Leuchtengröße Foscarini ins Boot zu nehmen.
Rechtzeitig zum Start der Mailänder Messe Anfang Juni, die in diesem Jahr wohl sehr europäisch besucht wird, konnte Foscarini-Gründer Carlo Urbinati nun vermeldet, dass Ingo Maurer zu 90 Prozent Teil von Foscarini wird. 10 Prozent werden weiter die Schwestern Maurer und Utermöhlen halten.